Das Nachtrodeln in Lauterbach

Nachtrodeln Lauterbach

Als 1998 das erste Mal in Lauterbach ein Nachtrodeln durchgeführt wurde, war damit der eigentliche Grundstein für weitere spektakuläre Veranstaltungen wie dem Seifenkistenrennen und dem Drachenfest gelegt.

Das Lauterbacher Nachtrodeln wird immer kurzfristig angesetzt, da es vom Schnee und damit von der Wetterlage abhängig ist. Die Hohle am Lauterbacher Hain, mit einer Länge von rund 200 Metern und einem Gefälle von zirka 12%, eignet sich hierfür bestens.

Ob jung oder alt, es ist ein Erlebnis, bei Scheinwerferbeleuchtung in die Nacht hinein zu starten. Fast am Ende quert ein Rad- und Wanderweg die Abfahrtspiste. Diese Stelle ist eine echte Naturschanze. Am Auslauf fließt schließlich noch der Lauterbach und wer zu spät ans bremsen denkt, nimmt hier eine feucht-kalte Dusche. Es bleibt natürlich nicht aus, daß bei den rasanten Abfahrten auch Schlitten zu Bruch gehen. Für diese Fälle hat man einen mobilen Schlittenschnellreparaturdienst vor Ort. Für Modelle, denen nicht mehr zu helfen ist, weist man den Weg zum Lagerfeuer.

Ob alte Käsehitschen, moderne Schneegleiter oder aufgepumpte Autoreifen – man versucht mit allen möglichen und unmöglichen Gefährten hier zu starten. Das wohl urigste war das nachgestellte Wohnzimmer, welches in rasanter Geschwindigkeit, mit dem Neukirchner Bürgermeister an Bord, die Abfahrt passierte. Diesen Gag auf 8 Europaletten steuerte das Lauterbacher XXL-Team bei.

Im Jahre 2003 hatte man erstmals ein kleines Festzelt aufgebaut, um am Rande des Rodelspektakels eine deftige Aprés-Rodel-Party zu feiern. Für das leibliche Wohl ist immer reichlich gesorgt. Zum Aufwärmen gibt es heißen Tee für die Kinder, sowie Grog und Glühwein für die Großen. Der kleine Hunger kann mit Wienern und Rostern gestillt werden.

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