10.09.2016 – 17. Seifenkistenrennen

Hochsommerlichen Temperaturen und mit insgesamt 35 Teilnehmern war das Lauterbacher Seifenkistenrennen am 10. September wieder ein toller Erfolg. Erstmals in der Geschichte dieser Traditionellen Veranstaltung beteiligten sich an diesem Wettkampf am Schänkenbergring 4 Fahrer aus Tschechien, darunter die 38jährige Marie Burgerova.

Noch vor der Vorstellung der Teams wurde die Rennstrecke, natürlich stark eingekürzt, erst einmal vom Nachwuchs von Morgen getestet. Das beliebte Bobby-Car-Rennen für die Kinder sorgte wieder für viel Freude. Probelauf und Rennlauf, es war eine Augenweide mit welch einer Geschicklichkeit die Steppkes an den Zuschauern vorbeibrausten. Sieger waren sie natürlich alle und freuten sich über die bunte Teilnehmerurkunde und die kleinen Preise aus den Händen von Juliane Küttner.

Mit 6 Jahren war Collin Krining aus Großräschen das Küken unter den Rennfahrern. In der Junioren Auswertung belegte er den 5. Platz. Sieger in der Juniorenwertung (bis 14 Jahre) wurde die 10jährige Paula Pötschulat aus Erlau. Den zweiten Platz sicherte sich der 14jährige Valentino Bauer aus Gossel, vor der ebenfalls 14jährigen Maria Vettermann aus Schönberg.

Der Senior unter den Fahrern der Geräuschlosen Kisten war in diesem Jahr wieder der nunmehr 76jährige Werner Fröße aus Neuhausen der in der Endauswertung der Seniorenklasse den 8. Platz, in einer Zeit von 01:05,38, belegte.

Den Siegerkranz bei den Senioren bekam Michal Janovski aus Pribram (CZ) mit 01:04,14. Die Plätze 2 und drei belegten Bert Hoppe aus Callenberg (01:04,23) mit seiner „Rapsi“ und Rick Martin aus Limbach Oberfrohna (01:04,70) mit „Liri 2“.

Spaß gehört beim Landlustverein natürlich bei jeder Veranstaltung dazu und somit gehörte auch wieder der Boxenstopp zu dieser Veranstaltung dazu. Mit Spannung verfolgten die Zuschauer das Spektakel um den Korrekten Halt an der Linie dem Improvisierten Tanken und dem Radwechsel und sparten auch nicht mit Beifall über die hier gezeigten Leistungen. Mit Argusaugen beobachteten Hartmut Schönberg und Mario Seifert, die beiden Hauptverantwortlichen Schiedsrichter, die Korrekte Durchführung. Insgesamt beteiligten sich 13 Teams an dieser Extrawertung. 2 Helfer sind neben dem Fahrer dazu extra Notwendig und manches Team bestand nur aus einer oder zwei Personen.

Eric Vettermann gewann diese Wertung mit 01:26,670. Platz zwei belegte Paula Pötschulat (01:27,338) vor Valentino Bauer (01:30,634).

Das einzigste Team aus der Region, das Team Haubold aus Lauterbach, belegte in der Speed-Wertung mit 01:13,42 den 24. und beim Boxenstopp mit 01:41,805 den 9. Platz. Eine beachtliche Leistung, wenn man bedenkt dass der Großteil der Starter in der Wertung des MDC (Mittel-Deutschland-Cup) fährt und im Jahr an mehreren Veranstaltungen teilnimmt.

In einer geheimen Abstimmung hatten die Rennteilnehmer auch wieder das Originellste Fahrzeug zu Küren. Dies war wieder nicht leicht, denn es waren wieder nur zwei Spaßfahrzeuge mit dabei. Das „Badecar“ mit Benjamin Bauch und Valentin Neukirch, sowie Fabian Schumann mit seiner „Uhrzeit“ Kiste. In der Auszählung gab es 10 Stimmen für die Uhrzeit und 8 für das Badecar.

In einer nachträglichen Richtigstellung der tatsächlich langsamsten Fahrtzeit wird die Rote Laterne nachträglich an das Team „Badecar“ mit den Fahrern Benjamin Bauch und Valentin Neukirch aus Glauchau übergeben. Die Übergabe erfolgt zum diesjährigen Drachenfest am 29. Oktober auf dem Lauterbacher Sportplatz.

Viele Helfer standen dem 16 Mitglieder zählenden Landlustverein wieder hilfreich zur Seite. Ohne diese Unterstützung wäre solch eine Veranstaltung auch nicht zu stemmen, betonte die stellvertretende Vereinsvorsitzende Peggy Meißner. Man kann nur immer wieder danke sagen. Bereits jetzt freut man sich auf die Nächste Veranstaltung am 29. Oktober, dem Drachenfest.

13.09.2014 – 15. Seifenkistenrennen des Landlustvereins in Crimmitschau

 

Es war einfach nur Pech, zumindest was das Wetter am 13. September 2014 betraf. Reichlich 15 Monate Vorbereitungszeit und dann sollte das ganze so mir nichts dir nichts aufgrund der schlechten Wetterlage einfach abgesagt werden.

Doch die Mitglieder des Lauterbacher Landlustvereins waren sich von vorn herein im klaren darüber, dass man diese Veranstaltung, bei der es für zahlreiche Teams auch um Punkte im Mittel Deutschland Cup (MDC) ging, nicht einfach absagen kann.

Mit 45 Teams hatte man sich im Vorfeld auf eine begrenzte Teilnehmerzahl festgelegt, da man das Zeitfenster des Rennverlaufes nur schwer einschätzen konnte. Eine Sperrung der Straße (Gablenzer Berg in Crimmitschau) von 12.00 Uhr bis 24.00 Uhr ließ hier keine Experimente zu. Doch auf Grund der Witterung hatten einige Teams, ausschließlich Starter im Jugendbereich, aus Sicherheitsgründen ihre Teilnahme abgesagt.

Bereits am Freitagnachmittag hatten die Mitglieder des Lauterbacher Vereins mit den Vorbereitungen an der Rennstrecke begonnen und setzten diese am Sonnabendvormittag fort. Nach dem die Straße dann um 12.00 Uhr für jeglichen Verkehr gesperrt war, konnten man dann die letzten Feinarbeiten, wie das Aufsetzen der Schikanen sowie das Positionieren der Absperrgitter und der Reifenstapel, fortsetzen. Zeitgleich wurden im Startbereich die ersten Fahrzeugabnahmen durchgeführt.

In Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen des MDC wurden noch einmal die Streckendetails abgesprochen und die entscheidende Festlegung zur Durchführung des Rennens getroffen.

Das Wetter sei zwar nicht optimal, aber man sah bei weitem keinen Grund das Rennen nicht durchzuführen, so Bert Hoppe vom MDC. Die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen seien vorhanden und die Fahrer entsprechend eingewiesen.

Kurzfristig hatte man sich schließlich auch dazu entschieden einen Probelauf durchzuführen, damit die Piloten der geräuschlosen Kisten sich mit der anspruchsvollen Strecke vertraut machen konnten.

Zwei Wertungsläufe und der legendäre „Boxenstopp“ sorgten für spannende Szenen. Mit drei Unfällen im Probelauf wussten die Fahrer ihre Grenzen. Teilweise konnten die dabei entstandenen Materialschäden binnen kurzer Zeit wieder behoben werden. Man konnte einfach nur staunen und viele der Zuschauer nutzen auch die Gelegenheit im so genannten Fahrerlager einmal genauer hinzusehen. Hightech vom feinsten konnte man bei den auf Geschwindigkeit getrimmten Seifenkisten bewundern. Schlicht und einfach waren hingegen die so genannten Spaßmobile aufgebaut, wie der Osterhase oder Maulwurf samt Maulwurfshügel.

In der Auswertung  gewann beim so genannten Boxenstopp Philipp Pötschulat mit einer Zeit von 01;15,847 vor Celina Krining (01:34,662) und Paula Pötschulat (01:43,704). Als Crimmitschauer Neulinge am Rennen belegten“Die Eiligen vom Gablenzer Berg“ mit Kathrin Hoffmann (01:56,206) und die „Eispiraten“ mit Manuel Hahn (02:11,690) die Plätze 6 und 7.

In der Juniorenklasse siegte Rick Martin mit 01:06,459. Er verwies Valentino Bauer (01:06,784) sowie Philipp Pötschulat (01:12,828) auf die Plätze 2 und 3.

In der Seniorenlkasse hatte Renzo Krötzsch mit 01:04631 die Nase vorn. Die Plätze zwei und drei erangen Nils Eismann (01:05,179) und Marco Hecht (01:05,182). Kathrin Hoffmann landete mit 02:03,318 auf Platz 24.

Leider schieden die Eispiraten und auch das Team der Wasserwacht durch Unfälle aus. Doch den neulingen hat das Rennen Spass gemacht und sie wollen auf jedem Fall im kommenden Jahr wieder mit an den Start gehen.

Es war beachtlich mit welcher Geduld die vielen Zuschauer trotz des feuchten Wetters an der Rennstrecke ausharrten. Natürlich hätten es mehr sein können, aber situationsbedingt konnte man zufrieden sein!

Mit besonderem Applaus wurden vor allem die drei Seifenkisten aus Crimmitschau begrüßt. Aus Spaß an der Freude habe man sich an dieser einmaligen Veranstaltung, die anlässlich der Festivitäten zur 600jährigen Stadtrechtsfeier stattfand, teilgenommen, betonte Kathleen Marr, die mit den Eispiraten und dem Fahrer Manuel Hahn dabei war. Pech hatte das Team von der Crimmitschauer Wasserwacht, denn dieser Doppelsitzer schied nach einem Unfall aus. „Die (H)Eiligen vom Gablenzer Berg“ (Ev.-Luth. Freikirche an der Glauchauer Landstraße) mit ihrer Fahrerin Kathrin Hoffmann belegten immerhin den Platz 24 von 26 Starten in der Kategorie der Senioren.

Ein besonderes Ereignis war schließlich die Siegerehrung. Hier kam der legendäre 1.1er Landlust-Trabbi als Siegerpodest zum Einsatz. Siegerkränze, Pokale und natürlich Ehrengeschenke wurden den Besten überreicht. Zum krönenden Abschluss konnten die Zuschauer dann noch ein kleines Feuerwerk erleben.

Die Sicherheit der Zuschauer und der Fahrer stand immer an erster Stelle, so der Vereinsvorsitzende Roland Wagner. Wenn das Wetter, sprich der Regen, extremer geworden wäre, dann wäre die Veranstaltung sofort abgebrochen worden.

Ein besonderer Dank gilt im Nachhinein den Anwohnen an der Rennstrecke, die mit einigen Einschränkungen konfrontiert wurden. Viele Helfer waren vor, während und nach der Veranstaltung aktiv. Besonders gefordert waren die Kameraden der Crimmitschauer Feuerwehr. Sie waren vor allem als Streckenposten im Rennablauf unabdingbar. Keine Arbeit gab es zum Glück  für die vier im Einsatz befindlichen Rettungssanitäter von der Werdauer Wasserwacht.

Diese für Crimmitschau wohl einmalige Veranstaltung wäre jedoch ohne die großzügige Unterstützung des „Reifenhaus Diana Schmiedel“ undenkbar gewesen. Allein die logistische Bereitstellung von zirka 2000 Reifen zur Streckenabsicherung macht deutlich, was hier alles bewegt wurde.

Für die 15 Mitglieder desLauterbacher Landlustvereins war es ebenfalls eine große Herausforderung. Es war totales Neuland. Wir haben eine über Jahre gewachsene Veranstaltung vom kleinen Lauterbach einfach mal so nach Crimmitschau verlegt, so der Vereinsvorsitzende Roland Wagner. Wir haben dabei Erfahrungen sammeln können, sind dabei aber auch an Grenzen gestoßen, konnten uns aber auf die Unterstützung unserer Familien und vieler anderer Helfer verlassen. Allen gebührt ein großes Dankeschön.

 

15.09.2012 – 14. Lauterbacher Seifenkistenrennen – Zum 5. Mal als Nachtversion

 

Für die 10 Jährige Maria Vettermann aus Schönberg/bei Glauchau, war das Rennwochenende am 15. September eine optimale Vorstellung. Mit ihrer Rennkiste „Dreamliner 2“ gewann sie den Boxenstopp mit einer Zeit von 1:21,35 vor dem Chemnitzer Erwachsenen Team „Frauenpower“ die eine Zeit von 1:23,03 gefahren waren. Den dritten Platz in dieser Spaß-Wertung errang Marias Bruder, Eric, bei dem die Stoppuhr bei 1:26,61 stehen geblieben war. In der Juniorenwertung, bis 14 Jahre, war Maria Vettermann ebenfalls erfolgreich und belegte mit einer Gesamtzeit von 1:11,37 hinter dem 12jährigen Marcel Jahreis aus Tanna, der für die Strecke eine Gesamtzeit von 1:09,37 benötigte den zweiten Platz. Der dritte Platz ging an das Neukirchner Team Haubold mit der „Haubize 2“ mit einer Zeit von 1:15,77.
In der Speedklasse dominierte ebenfalls wieder das Team Vettermann mit ihrem „Dreamliner 1“, der vom 21jährigem Eric Vettermann gesteuert wurde. Mit 1:06,84 verwies er das Team „Frauenpower“ mit Angelika Richter und Conny Müller, aus Mittelbach bei Chemnitz, mit einer Zeit von 1:07,78 auf den zweiten Platz. Das Team Aeroneid mit Renzo Krötzsch und Yvonne Pfennig, ebenfalls aus Mittelbach, belegten den dritten Platz. Die spektakuläre „Rote Laterne“ und der Pokal für die Originellste Kiste konnte zum zweiten Mal in Folge an Udo Vettermann überreicht werden. Sohn Eric, der in der Speed-Klasse gewann, bekam zudem, ebenfalls zum zweiten Mal in Folge, den Wanderpokal. Es war somit fast ein Vettermann-Rennen und eigentlich Lohn für jahrelange Ausdauer beim Basteln der Urigen Mobile!

Im letzten Jahr hatte ja das Dach des Siegerpodestes, dem 1.1er Landlusttrabbi, den gewichtigen Fahrern der Koma-Kolonne nicht standgehalten. Im Sommer wurde es Repariert, neu Lackiert und extrem abgestützt, so dass die Rennpappe zur Siegerehrung wieder präsent war. Der Stellvertretende Neukirchner Bürgermeister Jan Löffler ließ es sich nicht nehmen an der Siegerehrung, der neben den Rennteams auch viele Gäste beiwohnten, teilzunehmen und den Gewinnern zu Gratulieren. Bei dieser Zeremonie musste man sich allerdings vorsehen, denn der überreichte Siegersekt wurde, wie beim großen Rennzirkus, gleichmäßig über die Köpfe der umstehenden verteilt.
Die 14. Auflage war mehr als ein spektakulärer Rennsonnabend. Das Wetter war den Vereinsmitgliedern Hold, denn es regnete nicht. Anfangs war man jedoch der Zuschauerresonanz wegen etwas skeptisch. Nachdem die Probeläufe absolviert waren wurden Traditionsgemäß alle Teams mit ihren Wunschmelodien und viel Beifall begrüßt. Das Moderatorenteam Matthias Nave und Kay Bohne sorgten bereits hier mit lockeren Sprüchen für so manche Lustige Bemerkung. Das in jedem Jahr durchgeführte Bobby-Car-Rennen für die Jüngsten Nachwuchsfahrer war leider nicht sehr stark besucht. Den kleinen Flitzern hat es dennoch Spaß bereitet und sie konnten auch gleich zweimal die Strecke abfahren und freuten sich über die Urkunde und das kleine Geschenk.

Kurz nach Rennbeginn war dann nicht nur die Tribüne gut besetzt, sondern auch alle Standplätze im Hauptbereich beim Boxenstopp. Auch entlang der Strecke im Bereich der Treppe zum Neubau hatten es sich einige Besucher gemütlich gemacht und verfolgten das ganze aus sicherer Entfernung.
Das die zur Sicherheit aufgestapelten Reifen einmal so wichtig werden können hatte man nie gedacht, aber bei der 14. Auflage waren sie besonders wichtig. Im ersten Durchgang gab es gleich zwei Unfälle. Mit der Startnummer 4 erwischte es den 13jährigen Leon Diesmann aus Bad-Lausick in der Tribünenkurve, die es in sich hat und viel Geschick vom Fahrer verlangt. Achsbruch war hier die Ursache, doch er kam mit leichten Blessuren davon. Auch der Startnummer 7 wurde diese Kurve zum Verhängnis. Fred Donath, der sich mit den Kugeln in „Fred´s Steinzeitbowling“ bestens auskennt, überschlug sich hier ebenfalls. Von einem Rad waren alle Speichen herausgerissen und sorgten in der Folge für einen spektakulären Überschlag. Pech schließlich auch für das Junior-Team des Land-lustvereins. Im dritten Durchgang scheiterte Clemens Seifert ebenfalls in der Kurve und Überschlug sich mehrfach. Zum Glück blieb es bei allen bei nur leichten Schürfwunden und leichten Prellungen.

Mit 23 Teams war diese 5. Nachtauflage wieder eine Optimal bestückte Veranstaltung. Lob gab es von allen Teams besonders hinsichtlich der Trainingsläufe. Ein großes Dankeschön ging ebenfalls an die „Schlepperbrigade“, welche die Rennkisten vom Zielauslauf wieder hinauf zum Start zogen. Dies fordert vor allem in der Dunkelheit größte Vorsicht und Aufmerksamkeit. Zu diesem Team der Abschlepper gehörten in diesem Jahr Mike Pampel, Mario Bergbauer, Hans-Jürgen Krüger, Matthias Badewitz, Ronny Knoch und Matthias Schönberg. Das Flotte Safety-Car, welches die Strecke für das Rennen frei gab und nach jedem Durchgang die Stecke wieder entschärfte, steuerte in bewährter Weise Matthias Kießling. Leider gab es auch in diesem Jahr Gäste unter den Zuschauern die diese Streckensperrungen und auch die Anweisungen der Sicherheitsposten, welche von den Kameraden der Lauterbacher und Neukirchner Feuerwehr gestellt wurden, nicht Folge leisteten. Dies stellte mehrfach eine große Gefahr für Fahrer und Gäste dar.
Hochbetrieb herrschte während des zweiten Renndurchganges, der so genannte Boxenstopprunde in diesem Bereich. Da wurden kurzerhand die Biertischgarnituren in kleine mobile Tribünen umfunktioniert, damit man auch aus der zweiten Reihe etwas von diesem Spektakel mitbe-kommt. Der Boxenstopp mit dem Zielgenauen halten, dem Obligatorischen Tanken, dem Radwechsel sowie das korrekte anschieben bis zur Linie verlangte Konzentration von den Helfern der Rennteams. Die Zuschauer zollten die Leistung und sparten nicht mit Beifall.
Neben den vielen Helfern, wie der Feuerwehr aus Lauterbach und Neu-kirchen, war auch das DRK mit zwei Assistenten wieder zur Medizinischen Erstversorgung vor Ort.
Viele Hinweise gab es für d

 

11.09.2010 – 12. Lauterbacher Seifenkistenrennen

 

Für viele Freaks der Geräuschlosen Kisten, die man in der Umgangssprache auch Seifenkisten nennt, war der 11. September in Lauterbach schon lange im Terminkalender rot angestrichen. Mit 36 Teams war es auch ein neuer Rekord den man verzeichnen konnte. Dabei wurde jedoch auch klar, das man platzmäßig, was das Fahrerlager betraf, an die Grenzen gekommen war. Dank der Ausweichmöglichkeiten auf den Sportplatz konnte der benötigte Bedarf jedoch bereitgestellt werden.
Erstmals hatte man auch eine Juniorklasse mit ausgeschrieben in der Teilnehmer bis 14 Jahren separat gewertet wurden. Allein in dieser Klasse waren 12 Nachwuchsfahrer, darunter auch Mädchen, mit am Start. Erfreulich war vor allen, dass auch viele neue Teams angereist waren. Das resultierte wohl daraus, das die Mitglieder der Landlust sich in diesem Jahr bei den Rennveranstaltungen in Posterstein und in Reinholdshain präsentierten.
Während es die einen auf echt schnittige und schnelle Kisten abgesehen haben gab es auch wieder viele die mit ihren so genannten Spass- oder Gaudikisten angereist waren. Damit, so Thomas Vizal vom Lauterbacher Landlustverein und verantwortlicher des Seifenkistenrennens, bleibt auch das Motto in Lauterbach, nämlich der Spassfaktor, immer wieder im Fordergrund.
Nicht nur im Vorfeld der Veranstaltung waren zahlreiche Helfer mit von der Partie. Auch am Renntag selbst konnte man sich auch viele Helfer verlassen. Dazu zählten auch jeweils 5 Kameraden der Feuerwehren von Dänkritz und Lauterbach. Diese Fungierten als Streckenposten und sorgten für die Sicherheit der Gäste. Auch die umfangreichen Regulierungsarbeiten im Zielbereich wurden durch die Kameraden vorbildlich realisiert. Ein wichtiges Team waren ebenfalls jene die mit Pkw´s und Jeep´s die Seifenkisten wieder an den Start gezogen haben. Nicht zu vergessen auch das DRK, die glücklicherweise keinen größeren Einsatz hatten, sondern lediglich kleine Wunden und Wespenstiche zu behandeln hatten.
Der herrliche Sonnenschein lockte auch wieder zahlreiche Besucher an die Piste, die es sich auch nicht nehmen liessen sich im Fahrerlager genau umzusehen und sich auch hier und da Technische Details genau erklären ließen. Besonderes Interesse weckte der umgebaute 2er Bob von Gunter Strietz aus Trusetal. Der Wahlschweizer war von der hier gebotenen Atmosphäre begeistert und will im kommenden Jahr wieder kommen.
In der Juniorklasse, bis 14 Jahre, gewann der erst 13 Jährige Philipp Seipt aus Etterwinden und konnte hier mit einer Gesamtfahrzeit, in zwei Durchgängen, von 1:06,27 den Siegerkranz, Pokal und Urkunde überreicht bekommen. Die Plätze zwei und drei belegten der 11 jährige Marvin Köhler aus Gornau und die 14 jährige Linda Fröse aus Neuhausen.
Einen grandiosem Frauenerfolg konnte das Team Frauenpower aus Mittelbach, mit Angelika Richter und Conny Kompe am Lauterbacher Rennwochenende hinlegen. Das Team belegte in der Boxenstoprunde den zweiten Platz und sorgte in der Speed Klasse mit einer Gesamtzeit von 1:04,57 für einen gut ausgefahrenen Sieg. Tobias Tauber aus Gera und Arne Wolny aus Trusetal belegten in der Boxenstopwertung, mit Auftanken und Reifenwechsel, den ersten und zweiten Platz.
Die 55jährige Angelika Richter und ihrer 26 jährige Co-Pilotin Conny Kompe verwiesen in der Speed Klasse das Dreamliner Team mit Eric Vettermann (19 Jahre) und Renzo Krötzsch (35 Jahre) auf die Plätze zwei und drei.
In der Bewertung der Gaudikisten gewannen die Hartmannsdorfer und verwiesen nur Knapp das Team um den Neukirchner Niels Eiber auf den zweiten Platz. Der Weihnachtsmann, Armin Claus aus Limbach Oberfrohna, belegte den dritten Platz. Die Rote Laterne bekam das „Jamaika Seifenkisten Team aus Neukirchen überreicht, die diese bereits vor zwei Jahren schon einmal mitnehmen konnten. Wir wollen einfach nur Spass, und den hatten wir wieder meinte Niels Eiber dazu ganz locker.
Durchaus gute Kritiken kamen aus den Reihen der Fahrer. Organisation und die Gestaltung der Pausen mit Tanzeinlagen kam bei allen gut an.

ie Organisatoren, aber auch lobende Worte über den reibungslosen Ablauf. Das spornt an und man wird sich in den nächsten Wochen bereits die ersten Gedanken darüber machen wie man künftige Rennen durchführen wird. Auf jedem Fall dankt man für die Auflage 14/2012 allen Helfern die sich in uneigennütziger Weise wieder unterstützend an der Vorbereitung, Durchführung und den Mühevollen Nacharbeiten des Seifenkistenrennens beteiligt haben.

 

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