20. Lauterbacher Seifenkistenrennen

Mit 40 Rennteams, darunter auch wieder das Lauterbacher Team Haubold mit ihrer „Haubitze“. Mit nur einer Kiste weniger als im letzten Jahr war das 20. Seifenkistenrennen wieder ein toller Erfolg, so der veranstaltende Landlustverein. Auch wenn unser Verein jetzt von Frauenhand geführt wird, wir sind eine eingespielte Mannschaft, so der stellvertretende Vorsitzende Thomas Vizal. Optimales Wetter sorgte für eine gute Rennathmosphäre die sich auch bei den Abschleppfahrern widerspiegelte. Das hochschleppen der Seifenkisten aus dem Zielbereich in den Startbereich verlangt immer wieder eine Portion Geduld und Verständnis, denn mit ner Seifenkiste im Schlepp kann man keine 50 Km/h fahren, so Maik Pampel. Bei dieser Verantwortungsvollen Aufgabe wird er von Markus und Matthias Schönberg, Ronny Knoch, Kai Tröger, Karsten Schubert und Rolf-Dieter Huckenbeck seit vielen Jahren unterstützt. Etwas ganz besonderes war auch wieder das Safety Car, das vom Dänkritzer Rolf-Dieter Huckenbeck gesteuert wurde. Dabei handelte es sich um ein Seitenwagengespann vom Typ Ural Baujahr 1964.

In gewohnter Weise sorgte der Discoclub Neukirchen wieder für die gesamte Beschallungstechnik und die nötige Musik. Reinhard Dahnert fungierte als Moderator und verstand es auch die lustigen Einlagen, wie das wirsche Auftreten von Hauptschiedsrichter Hartmut, der letztendlich abgelöst werden musste. Aus Spaß natürlich! Seine Verantwortungsvolle Aufgabe wird in Zukunft Chris Mittag übernehmen. Mit Jana und Günther Gruner aus Reinholdshain bei Glauchau waren auch die zwei Professionellen Zeitnehmer wieder mit vor Ort. Ihre ausgeklügelte Technik sorgt dafür, dass die gefahrenen Zeiten bis in die tausendstel Sekunden gemessen werden konnten. 

Ein Renner war in diesem Jahr die Pausenunterhaltung. Die Nachtwäschemodenschau und der Auftritt des Harmonic Sound Orchestra e.V. sorgte für gute Unterhaltung und so manch staunenden Blick.

Für Aufregung und Stimmung sorgte das Bobycar Rennen. Die Rennfahrzeuge der Kinder wurden mit einem eigens dafür gecharterten Tieflader der Firma Westra aus Neukirchen antransportiert. Der Fahrer dieses überlangen Gefährtes, Bodo Sünderhauf, steuerte Rückwärts das Gespann vom Zielbereich aus die schmale Straße hinauf bis in Höhe der Tribüne am Gasthof. Mit viel Beifall wurde er von den Gästen und Kindern begrüßt, die freudig ihre, auf dem Tieflader deponierten Bobby Cars, in Empfang nehmen konnten. 7 Kinder beteiligten sich am Rennen für den Nachwuchs und für jeden, es waren alle Sieger,  gab es natürlich eine Urkunde, eine Medaille und etwas Süßes.

Wer bremst verliert! Ein Motto das auch bei den Seifenkistenfahrern fest eingeprägt ist. Doch auf Grund der Möglichkeit bei den Probeläufen sich mit der Strecke vertraut zu machen half das natürlich, gepaart mit etwas Mut und Risiko natürlich. Außer einen kleine Dreher, der lediglich eine verbogene Anhängeöse zur Folge hatte gab es keine Zwischenfälle. Für die erste Hilfe standen mit Annabell Meier und Charlotte Riemer zwei Sanitäterinnen der Langenhessener Wasserwacht am Rande der Stecke und hätte im Bedarfsfall sofort erste Hilfe leisten können.

Abräumer der Jubiläumsveranstaltung war die Familie Vettermann aus Schönberg bei Glauchau. Während Eric Vettermann die Wertung der Seniorenklasse und damit auch den Wanderpokal gewann, stand seine Schwester Maria bei der Wertung zum Boxenstopp Lauf auf dem ersten Platz. Vati Udo und Tochter Maria hatten mit dem Modell eines Schneemannes die Wertung der Gaudikiste gewonnen und da diese auch noch das langsamste Modell war das am Schänkenberg unterwegs war gab es für Udo und Marie Vettermann auch die beliebte Rote Laterne.

 

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